Heckenkraft Heckendünger

Planvoll und richtig düngen

Mit Kalkdünger Ihre Hecke düngen?

Heckenkraft Kalkdünger Winterdünger

Inhalt dieses Artikels

Braucht eine Hecke Kalkdünger?

Die Antwort ist einfach ja. Die meisten Heckenpflanzen wie Thuja, Buche, Kirschlorbeer und Liguster gedeihen wesentlich besser, wenn man ihnen einmal im Jahr etwas Kalk oder Kalkdünger düngt. Und vor allem, wenn Sie unter Ihrer Hecke eine dicke Schicht Baumrinde oder Rindenmulch aufgetragen haben. Aber nicht jeder Kalkdünger ist gleich nützlich. Und wann muss man mit Kalkdünger düngen?

Warum mit Kalkdünger düngen?

Die drei Hauptzwecke sind: 

pH-Stabilisierung des Bodens

Viele Menschen denken, dass Kalzium den pH-Wert neutralisiert (erhöht). Also wenn der Kalkdünger Kalzium enthält, ist es gut… Es ist aber gar nicht das Kalzium, das dafür sorgt, dass der pH-Wert im Boden neutralisiert wird. Es ist das an das Kalzium gebundene negativ geladene Anion (z. B. O2² oder CO3²), das dafür zu sorgen hat. Und in diesem Punkt unterscheidet sich die Wirkung der einzelnen Kalksorten sehr. Die meisten Arten von Kalkdünger, die nur CaO und fast kein CaCO3 enthalten, bringen viel weniger bei der pH-Neutralisation. Es ist daher gut, wenn der Kalkdünger, einen guten Anteil an CaCO3 enthält. Dies ist z. B. bei Muschelkalk oder Algenkalk der Fall. 

Mit Spurenelementen anreichern

Spurenelemente sind wichtig für alle Arten von Vorgängen in der Pflanze. Eine Reihe von Spurenelementen sind unerlässlich für die Aufnahme anderer essenzieller Nährstoffe. Lavamehl oder Steinmehl zum Beispiel sind Kalkdünger, die viele Spurenelemente enthalten.

Verbesserung der Bodenstruktur

In diesem Abschnitt spielt Kalzium genau die Hauptrolle. Durch die Bindung von Ca2+ an den Ton-Humus-Komplex (anstatt zu viel Mg2+) sorgt Kalzium für eine luftigere und körnigere Bodenstruktur. Dies ist sehr wichtig in schweren Lehmböden. Kalk erhöht auf diese Weise auch deutlich die Anzahl der Regenwürmer im Boden. Dies ist wissenschaftlich belegt. 

Wann Kalkdünger ausbringen?

Grundsätzlich bringt man im Spätherbst oder im Winter Kalk aus. Der Hauptgrund dafür ist, dass eine Reihe der im Kalk vorhandenen Elemente Phosphat bindet und damit das Wachstum der Pflanze hemmen kann. In diesem Zeitraum spielt das jedoch keine Rolle, oder ist es sogar gut, da sich die Pflanzen ohnehin in einer Ruhephase befinden. Deshalb düngen Sie im Winter mit Kalkdünger.

Unser Winterdünger

Unser Winterdünger Heckenkraft 4 ist ideal für den einmaligen Zusatz von Kalk/Kalkdünger. Ganz und gar ideal ist es, wenn man im Frühjahr mit Heckenkraft 1 weitermacht, dessen Wirkung durch den Einsatz von Heckenkraft 4 deutlich verstärkt wird. Außerdem enthält unser Algenkalk (Heckenkraft 4, Teil B) gut verfügbares Magnesium. Damit ist unser Winterdünger auch eine gute Alternative zu Bittersalz.

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15 Comments
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Mario
4 Monate vor

Hallo Jaap!
Kann man mit Heckenkraft 4 auch noch Ende März düngen, um die Wirkung von Heckenkraft 1 und Extra zu verbessern?
Wenn ja, wie lange muss man nach Heckenkraft 4 warten bis man mit Heckenkraft 1 u. Extra düngen kann?

Danke im Voraus

Herzliche Grüße
Mario

Carmen
1 Jahr vor

Hallo Jaap!

Kann man den Winter-Dünger auch für Hecken mit Lavamulch nutzen?

Danke und schöne Grüße

Jonas B.
2 Jahre vor

Ich bin ja auf der Suche danach, ob Thujablätter den Boden ansäuern oder neutral belassen. Kennt jemand eine verlässliche Antwort?

Jonas B.
2 Jahre vor

Ihr meint wohl Traubentrester, nicht Traubenmost?