Heckenkraft Heckendünger

Planvoll und richtig düngen

Gießen Eibe, Kirschlorbeer und Buche

Gießkanne Gießen Eiben

Inhalt dieses Artikels

Das richtige Gießen von Eibe, Kirschlorbeer und Buchen sollte nicht unterschätzt werden. Pflanzenkrankheiten beginnen fast immer mit falsches Bewässern. Dieser Gießanleitung gilt für fast alle Heckenpflanzenarten z. B. für Eibe, Kirschlorbeer, Buche, Liguster und alle einheimische Heckenpflanzensorten. Die Thuja dagegen braucht eine ganz andere Herangehensweise. Lesen Sie hier alles über das Gießen von Thuja.

Gießen im ersten Jahr nach dem Pflanzen

Wie oft Sie in der Anwachsphase, also im ersten Jahr nach dem Pflanzen, gießen sollten, hängt ganz davon ab, wann Sie Ihre Hecke gepflanzt haben, im Frühjahr oder im Herbst. 

Gepflanzt im Frühling

Beim Einpflanzen: Richtig einschlämmen mit viel Wasser!
Die ersten 3 Wochen nach dem Pflanzen: Gießen Sie einmal pro Woche. Ist es in diesem Zeitraum warm und trocken dann wässern Sie zweimal die Woche. Gießen Sie auf keinen Fall täglich!
Ab 3 Wochen nach Anpflanzung: Gießen Sie einmal pro zwei Wochen. Ist es in diesem Zeitraum warm und trocken dann einmal die Woche.
Ab 10 Wochen nach Anpflanzung: Gießen Sie einmal pro drei Wochen. Ist es in diesem Zeitraum warm und trocken dann einmal pro zwei Wochen.
Ab Oktober und im Winter: Nur während längeren Trockenperioden zwischen Frostperioden ab und zu gießen, aber nie mehr als einmal pro zwei Wochen. Gießen kurz vor einer Frostperiode ist auch immer gut (wenn es eine Weile trocken war).
Nächstes Jahr März und April (während das erste mal neu Austreiben): Alle zwei Wochen einmal gießen.
Danach das ganze Leben der Pflanzen: Lesen Sie weiter unten im Kapitel „Gießen ab dem ersten Jahr nach dem Pflanzen“.

Bei der Eibe (aber eigentlich alle Heckenpflanzen-Arten außer Thuja) ist es sehr wichtig, wenn Sie ihn wie oben beschrieben einmal durch die Anwachspfase geführt haben, nicht mehr regelmäßig zu gießen. Oder zumindest nicht mit zu hoher Frequenz. Der folgende Artikel erklärt dies sehr ausführlich und gilt auch für Buche und Kirschlorbeer: Wenn Sie die Eibe zu oft gießen, kann dies zu empfindlichen und sogar kahlen Eiben führen!

Gepflanzt im Herbst

Beim Einpflanzen: Richtig einschlämmen mit viel Wasser!
Im September (falls zutreffend): Einmal die Woche gießen.
Im Oktober (falls zutreffend): Einmal pro 3 Wochen gießen.
Ab November und im Winter: Nur während längern Trockenperioden zwischen Frostperioden gießen, nie mehr als einmal pro zwei Wochen. Gießen kurz vor einer Frostperiode ist auch immer gut (wenn es eine Weile trocken war).
Nächstes Jahr März und April (sehr wichtig!): Alle zwei Wochen einmal gießen.
Nächstes Jahr Mai und Juni: Alle drei Wochen einmal gießen.
Danach das ganze Leben der Pflanzen: Lesen Sie weiter unten im Kapitel „Gießen ab dem ersten Jahr nach dem Pflanzen“.

Bei der Eibe (aber eigentlich alle Heckenpflanzen-Arten außer Thuja) ist es sehr wichtig, wenn Sie ihn wie oben beschrieben einmal durch die Anwachspfase geführt haben, nicht mehr regelmäßig zu gießen. Oder zumindest nicht mit zu hoher Frequenz. Der folgende Artikel erklärt dies sehr ausführlich und gilt auch für Buche und Kirschlorbeer: Wenn Sie die Eibe zu oft gießen, kann dies zu empfindlichen und sogar kahlen Eiben führen!

Gießen ab dem ersten Jahr nach dem Pflanzen

Jetzt lassen wir die Anpflanzphase hinter uns. Die meisten Heckenpflanzenarten müssen nicht in regelmäßigen Abständen gegossen werden. Tatsächlich ist ein zu häufiges Gießen jetzt nicht mehr gut für die meisten Heckenpflanzenarten. Darüber hinaus variiert die optimale Häufigkeit im Laufe des Jahres sehr. Dies gilt nicht für Thuja, siehe Thuja Gießen!

Bekannte Heckenpflanzenarten wie Eibe, Kirschlorbeer, Buche und Liguster können Trockenheit sehr gut vertragen und brauchen diese trockeneren Phasen sogar auch. Dabei handelt es sich in der Regel um Pflanzen, bei denen das Wasser geben nur noch zur Unterstützung bestimmter Wachstums- und Blütezeiten sowie bei extremen Witterungsbedingungen gemacht wird. 

Wann und wie oft Gießen nach die Anpflanzphase?

Kurz vor austreiben: Während oder noch besser kurz bevor die Pflanzen zum Frühjahrsbeginn austreiben, ist es immer gut, ein- oder zweimal Wasser zu geben (immer unsere ‘2 x 40 Sekunden-Regel’ hantieren). Vor allem dann, wenn es während oder kurz nach dem Winter lange Zeit trocken war. Danach können sie es wieder eine Weile aushalten.

April und Mai: Ab etwa April/Mai (je nach Pflanzenart), während der Blüte und des Wachstums von neuen Trieben sowie etwas später zu Beginn der Fruchtbildung, ist wiederum einmal eine beträchtliche Wassermenge erwünscht. Dadurch wird die Bildung von gelben Blätter bei Kirschlorbeer und gelben Nadel bei Eiben in Ihrer Hecke begrenzt. 

Nach dem Austreiben: In der Zeit danach, wenn die Pflanzen komplett ausgetrieben haben (bei vielen Arten ist dies ab Anfang Juni der Fall), ist es bei normalen Wetterbedingungen besonders wichtig, dass sich die Pflanzen selbst nach Kräften um die Suche nach Wasser bemühen. Auf diese Weise bilden sie tiefe und starke Wurzeln, die die Pflanze gegen Dürre und Krankheiten resistent machen. Wenn jeden Tag oder sogar jede Woche Wasser aus einem Tropfschlauch oder Perlschlauch tröpfelt, werden sie diese tiefen Wurzeln nicht bilden! Und schon gar nicht, wenn man den Tropfschlauch nur kurz laufen lässt, sodass nur die oberste Erdschicht feucht wird (das ist ganz und gar nachteilig!). Außerdem schwemmt man mit jeder überflüssigen Bewässerung unnötig viele Nährstoffe aus der Erde heraus. In den meisten Sommern reicht ein- oder zweimaliges Gießen aus.

Im Herbst: Im Herbst, wenn die Verdunstung der Pflanzen stark abgenommen hat, brauchen sie nur noch selten zusätzliches Wasser. Bei normalen Wetterbedingungen den ganzen Herbst über kein einziges Mal. Es ist sicherlich eine gute Idee, kurz vor Einbruch des Winters einmal so richtig gut Wasser zu geben. Aber wenn Sie dies vergessen sollten, wird dies selten zu Problemen führen. In sehr trockenen Wintern kann es sinnvoll sein, einmal im Monat zu gießen (auch wenn ich das selbst immer vergesse).

Bei extreme Trockenheit: Bei extremer Hitze und Trockenheit sollten Sie alle 5 Wochen einmal kräftig gießen, damit sich die Erde vollständig mit Wasser vollsaugt.

Reduzieren Sie das Gießen langsam

Haben Sie schon immer viel öfter gegossen als in dieser Anleitung beschrieben? Dann müssen Sie die Häufigkeit schrittweise reduzieren, damit sich die Wurzeln an diese (richtige) Art des Gießens anpassen können.

Algemeine Info zum Hecken Gießen

Was ist kräftiges Gießen? Sollte ich eine Gießwand anfertigen? Wieviel muss ich gießen? Lesen Sie alles darüber in unserem allgemeinen Bewässerungshandbuch für Hecken.

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